V E R S I C H E R U N G
Kürzungen in der gesetzlichen
Krankenversicherung:
Große Bereitschaft zum privaten Zusatzschutz
Zahnersatz und Vorsorge
für Bevölkerung unverzichtbar
01.04.2003 Zahnersatz ist eine der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung,
auf die die wenigsten Deutschen verzichten möchten.
Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Continentale Krankenversicherung
a.G.
in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Emnid.
Angesichts drohender Leistungseinschränkungen in der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV)
sprachen sich 65% der Bevölkerung gegen eine Streichung von Zahnersatzleistungen
aus.
Leistungen bei Vorsorgeuntersuchungen sollen nach Meinung von 55%, bei Frauen
sogar 61%,
auf keinen Fall gestrichen werden. Bei Leistungen im Pflegefall sind 51% der
Bevölkerung dieser Meinung.
Andere Leistungen sind
den Deutschen im Vergleich weniger wichtig.
So ist für lediglich 40% der direkte Zugang zu Fachärzten ohne Umweg über den
Hausarzt unverzichtbar.
38% halten die volle Fortzahlung des Krankengeldes für überaus wichtig und 23%
Leistungen der
GKV bei Freizeitunfällen.
Falls aber doch gestrichen wird, ist die Bereitschaft der Bevölkerung, Leistungen
privat abzusichern,
sehr groß. 73% geben an, Leistungskürzungen bei der Pflege mit privatem
Zusatzschutz begegnen zu wollen.
Beim Zahnersatz sind es 71% und bei Vorsorgeuntersuchungen 67%. Eine Zusatzversicherung,
die die Behandlungskosten von Freizeitunfällen übernimmt, würden 61% der Deutschen
abschließen,
59% würden das Krankengeld privat absichern.
Den direkten Zugang zu Fachärzten würden sich 49% der Bevölkerung über eine
private
Absicherung ermöglichen. Besonders groß ist das Interesse an Zusatzversicherungen
bei Frauen und in Mehr-Personen-Haushalten. WMD-Brokerchannel 04.04.2003